Architekturpreise
Albertinum Dresden - Sanierung und Depotneubau
Albertinum Dresden - Sanierung und Depotneubau
Albertinum Dresden - Sanierung und Depotneubau
Titel:Albertinum Dresden - Sanierung und Depotneubau
Ort:Dresden
Architekten:Staab Architekten
Bauherr:Freistaat Sachsen, vertreten durch Staatsbetrieb SIB

 

Architektur-Preis des BDA Sachsen 2013

Anerkennung

Der große Wurf ist bei diesem anspruchsvollen Projekt zweifellos mit dem „schwebenden Depot“ gelungen, einem kühnen, unsichtbar getragenen Brückenbauwerk, das auf zwei Geschossen die wertvollen Depotbestände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Werkstätten hochwassersicher unterbringt. Anerkennung gebührt den Architekten auch für die sorgsame, an keiner Stelle aufdringliche, sondern mit nobler Zurückhaltung und sicherem Gespür für die unterschiedlichen Raumwirkungen und –atmosphären des Albertinums ins Werk gesetzte Sanierung. Zu erwähnen ist hier etwa das historische Treppenhaus von 1889, das die Ausstellungsräume der Galerie Neue Meister von der Brühlschen Terrasse her erschließt, oder auch der Klinger- und der Mosaikensaal, die in ihrer Fin-de-siècle-Pracht ebenso wie die lichte Skulpturenhalle aus der Renaissance mit beispielhafter Sensibilität restauriert wurden.
In der großen neuen Halle dagegen, entstanden aus dem ehemaligen Innenhof, verschwimmen im gleichmäßig milchigen Licht, das von den Glasfugen und der weißen Deckenfläche sowie dem hellen Terrazzoboden und den Neonschriftzügen erzeugt wird, die Strukturen. Es ist kaum mehr zu spüren, dass sich hier ein Außenraum zum Innenraum gewandelt hat. Dem technischen Wunderwerk des schwebenden Depots wünschte man in der großen Halle mehr visuelle Präsenz.
In der großen neuen Halle dagegen, entstanden aus dem ehemaligen Innenhof, verschwimmen im gleichmäßig milchigen Licht, das von den Glasfugen und der weißen Deckenfläche sowie dem hellen Terrazzoboden und den Neonschriftzügen erzeugt wird, die Strukturen. Es ist kaum mehr zu spüren, dass sich hier ein Außenraum zum Innenraum gewandelt hat. Dem technischen Wunderwerk des schwebenden Depots wünschte man in der großen Halle mehr visuelle Präsenz.

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