Rückblick : Leuschnerplatz – Wie bitte? - Workshop
Rückblick : Leuschnerplatz – Wie bitte? - Workshop
Rückblick : Leuschnerplatz – Wie bitte? - Workshop

18.11.2014

Am 12.11.2014 fand in der Freien Evangelischen Kirche am Roßplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Leuschnerplatz ein Wokshop statt. Organisiert von der Initiativgruppe mit dem BDA, Landesverband Sachsen und dem Bund Deutscher Baumeister, Bezirksgruppe Leipzig in Kooperation mit dem Arbeitskreis Städtebau des SRL, bildete der Workshop die Fortsetzung des mit dem Symposium im März diesen Jahres begonnenen Prozesses zur notwendigen Qualifizierung des in Aufstellung befindlichen B-Planes. Akteure der sechs interdisziplinären Arbeitsgruppen, gebildet aus Akteuren der Verbände und Vereine mit geladenen Gästen, entwarfen, stellten vor und diskutierten untereinander und mit den Gästen. Die Teilnehmer haben sich, trotz der in Teilen unterschiedlichen Entwurfsansätze, auf erste Eckdaten geeinigt.

1. Der vorliegende B-Plan-Entwurf ist unter anderen Vorzeichen aufgestellt wurden. Mittlerweile ist das Freiheits- und Einheitsdenkmal entfallen, die Stadt wächst entgegen der Prognosen vorangegangener Jahre überdurchschnittlich an. Es steht auf freie Flächen ein Handlungsdruck.

2. Ein Platz in der Größe des Leipziger Marktes, wie ihn der historische Königsplatz darstellt, ist angemessen für den Ort.

3. Die Platzkanten sind kräftig auszubilden, eine Überbauung des Citytunnels ist räumlich notwendig.

4. Der Standort der Markthalle, sofern sie notwendig, ist nicht festgeschrieben, eine Verschiebung in die erste Reihe überlegenswert. Diese Markhalle sollte aber, in ein Mischgebäude mit zusätzlichen Funktionen aufgefüllt, eine Traufhöhe der innerstädtischen Gebäude (22 m) erreichen.

5. Nur ein offener Wettbewerb bildet die Grundlage für künftig belastbare Antworten und die Erzielung einer notwendigen, überdurchschnittlichen baulichen Qualität.

In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse zusammen getragen, eine Broschüre gedruckt und an Politik und Verwaltung verteilt.

Das Angebot städtischer Vertreter, diese Denkansätze in einem öffentlichen Bürgergespräch zu diskutieren, wurde von den beteiligten Architekten als ein weiterer Schritt sehr begrüßt.

 

Leipzig, 18.11.2014

Ronald R. Wanderer

 

Update  26.01.2015: Die Dokumentation zum Symposium gibt es hier zum herunterladen.

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